Die Nationale Konferenz für betriebliche Mobilität am 24. und 25. November in Heidelberg verbindet neue Daten, Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch / Im Fokus: Kosten, Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die NaKoBeMo findet am 24. und 25. November in Heidelberg statt.
Mannheim, im Oktober 2026. Unter dem Leitmotiv „Vom Mobilitätstrend zur Unternehmenspraxis: Digital. Nachhaltig. Kosteneffizient.“ diskutieren Impulsgeber und Teilnehmer der Nationalen Konferenz für betriebliche Mobilität in Heidelberg konkrete Lösungen für Unternehmen. „Betriebliche Mobilität gelingt nicht durch eine Sammlung guter Einzelideen. Unternehmen müssen wissen, was ihre Mitarbeitenden brauchen, welche Lösungen sich rechnen und wie alles im Alltag zusammenpasst“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität (BBM). „Auf der fünften NaKoBeMo wollen wir Erfahrungen teilen, die anderen bei genau diesen Entscheidungen helfen.“
Ein E-Fahrzeug bestellen, ein Jobticket anbieten, Dienstreisen neu regeln: Für jeden Bereich gibt es Lösungen. Die Herausforderung beginnt dort, wo Unternehmen sie zusammenführen müssen. Wie lassen sich Kosten und Emissionen senken, ohne dass Mobilität für Beschäftigte komplizierter wird? Welche Angebote werden tatsächlich genutzt? Und wie bleibt ein Unternehmen mobil, wenn gewohnte Verbindungen ausfallen? Diesen Fragen widmet sich die Nationale Konferenz für betriebliche Mobilität am 24. und 25. November 2026 im Heidelberg Congress Center.
Das Leitmotiv „Vom Mobilitätstrend zur Unternehmenspraxis: Digital. Nachhaltig. Kosteneffizient.“ gibt die Richtung vor. Der Bundesverband Betriebliche Mobilität bringt Verantwortliche aus Unternehmen, Politik und Wissenschaft zusammen, um zu zeigen, wie sich diese drei Ziele im betrieblichen Alltag verbinden lassen. Vorträge, Praxisbeispiele, Workshops und offene Gesprächsrunden reichen vom Fuhrpark über Geschäftsreisen bis zu den Arbeitswegen der Mitarbeitenden.
Zum Auftakt werden die Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2026 vorgestellt. Die gemeinsam mit Dataforce durchgeführte Befragung untersucht, wie Beschäftigte unterwegs sind und welche Mobilitätsangebote sie sich wünschen. Für Unternehmen sind solche Einblicke wichtig: Wer den Bedarf seiner Mitarbeitenden kennt, kann Angebote gezielter planen und deren Nutzung besser beurteilen.
Digital steuern, nachhaltig handeln, Kosten im Blick behalten
Das Programm greift Themen auf, die Mobilitätsverantwortliche derzeit beschäftigen. Ein Praxisbeispiel der MEWA Group beleuchtet, wann sich bei der Elektromobilität eigene Lösungen rechnen und wann der Einkauf externer Leistungen sinnvoller ist. Weitere Beiträge behandeln das Laden zu Hause, die Planung von Ladeinfrastruktur und aktuelle Steuerfragen rund um E-Flotten.
Auch die intelligente Nutzung von Mobilitätsdaten steht auf der Agenda. Dabei geht es ebenso um neue Möglichkeiten für die Steuerung wie um die Frage, welche Anforderungen vernetzte Fahrzeuge, Ladevorgänge und Mobilitäts-Apps an Datenschutz und Datensicherheit stellen. Ein Workshop zum Veränderungsmanagement richtet den Blick auf die Beschäftigten: Wie werden neue Angebote angenommen und im Alltag genutzt?
Über den eigenen Standort hinausdenken
Wie Unternehmen gemeinsam mit anderen Akteuren Mobilität verbessern können, zeigt ein Beitrag zu sogenannten Mobipakten. Das Fahrrad wird am Beispiel der Siemens AG ausdrücklich als betriebswirtschaftliches Thema betrachtet. Neu im Programm ist zudem die Resilienz betrieblicher Mobilität: Welche Vorkehrungen helfen, wenn Verkehrsangebote oder gewohnte Abläufe in einer Krise nicht funktionieren?
Neben den Fachbeiträgen bietet die NaKoBeMo Raum für direkten Austausch – etwa im offenen Gespräch über funktionierende Ansätze und Schwierigkeiten bei Elektromobilität, Deutschlandticket, Fahrrad und Mobilitätsbudget. Die Konferenz richtet sich an Geschäftsleitungen, an Verantwortliche für Fuhrpark, Mobilität, Travel, Personal, Nachhaltigkeit und Einkauf sowie an Führungskräfte und kommunale Akteure.
Programm und Anmeldung: www.mobilitaetsverband.de/nationale-konferenz-mobilitaet
Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V.
Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) ist das größte Netzwerk für nachhaltige betriebliche Mitarbeitermobilität in Deutschland. Seit seiner Gründung im Oktober 2010 als Bundesverband Fuhrparkmanagement bündelt der BBM die Expertise für Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement. Er setzt sich aktiv für die Belange seiner rund 650 Mitglieder ein und gestaltet die Zukunft der betrieblichen Mobilität mit.
Als Mitbegründer und Mitglied der FMFE Fleet and Mobility Management Federation Europe ist er auch auf europäischer Ebene stark vernetzt.
Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Can Baltaci (stv. Vorsitzender, Fleet-Management Eppendorf Group SE & Co. KG), Heinrich Coenen (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter
Berliner Verkehrsbetriebe BVG), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Axel Schäfer
(Geschäftsführer und Vorstandsmitglied). Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.
Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V.