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Deutschland verspielt seine Zukunft. Ein Startup will das nicht hinnehmen.

Pressemeldung von: miila Lernsysteme GmbH - 22.06.2026 08:31 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Die jüngste UNICEF-Studie zeigt auf, dass viele Kinder in Deutschland Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen kaum beherrschen. Eine bittere Hypothek auf den Zustand unserer zukünftigen Gesellschaft. miila Lernsysteme will das ändern.

Deutschland verspielt seine Zukunft. Ein Startup will das nicht hinnehmen.
Deutschland vernachlässigt seine Kinder und seine Zukunft.
Wannweil bei Reutlingen, 22. Juni 2026 - In Deutschland, das zu den größten Volkswirtschaften der Welt gehört, beherrschen nur 60 Prozent der Kinder die grundlegenden schulischen Basiskompetenzen. Bei Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien sinkt diese Quote gar auf 46 Prozent. Wir sprechen hier von künftigen Arbeitnehmern, Eltern, Bürgerinnen und Bürgern, die wir als Gesellschaft bereits heute verlieren. Auf Kosten einer zukünftigen lebenswerten Gesellschaft. Die Gründer der miila Lernsysteme GmbH aus Wannweil bei Reutlingen haben sich auf den Weg gemacht, um diese strukturelle Bildungskrise mit einer besonderen technologischen Lösung zu adressieren: Ein ständig verfügbarer, interaktiver Lernbegleiter für junge Lernende.

Ein Problem, das uns am Ende alle betrifft
Deutschland vergibt Zukunftschancen. Im Bereich der schulischen Kompetenzen belegt Deutschland Platz 34 von 41 vergleichbaren Ländern und fällt mit diesem Ergebnis weit hinter wirtschaftlich deutlich schwächeren Nationen zurück. Die aktuelle UNICEF-Studie „Unequal Chances" (1), welche im Mai diesen Jahres veröffentlicht wurde, unterstreicht diesen Befund: Deutschland rangiert beim Wohlbefinden von Kindern auf Platz 25 von 37 untersuchten Industrie- und OECD-Ländern. „Wer heute nicht in die Teilhabe, die Bildung und die gesundheitliche Versorgung der jüngsten Generation investiert, schadet nicht nur den Kindern, sondern zahlt morgen einen hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Preis", mahnte auch Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der Studie.
Hinter diesen Zahlen steht eine Alltagsrealität, die Millionen Familien kennen: Kinder, die beim Hausaufgaben machen feststecken und keine sofortige Hilfe bekommen. Eltern, die trotz besten Willens zeitlich oder fachlich überfordert sind. Lehrkräfte, die bei 25 oder mehr Kindern in einer Klasse keine individuelle Förderung leisten können. Es ist diese Lücke, die miila adressieren will.

Analog first, digital smart": Der miila-Ansatz
Die miila Lernsysteme GmbH entwickelt ein hybrides Lernsystem, das dort ansetzt, wo Lernen bei jungen Kindern tatsächlich stattfindet: am Schreibtisch, auf Papier, mit der Hand. Unter dem Leitgedanken „Analog first, digital smart" verbindet miila die kognitiven Vorteile des handschriftlichen Arbeitens mit den Möglichkeiten moderner Technologien. Studien (2) belegen, dass das feinmotorische handschriftliche Arbeiten mit der Hand mehr Gehirnareale aktiviert als beispielsweise das Tippen auf Tastatur oder Bildschirm.
Mit „miila-eye“, einer datenschutzkonformen Kamera, die ausschließlich die Arbeitsfläche des Kindes erfasst, erkennt das System, ob und wie ein Kind an einem Arbeitsblatt weiterkommt und schaltet sich bei Bedarf unterstützend ein. Es fördert beispielsweise durch gezielte Fragen das eigenständige Denken des Kindes. Durch dieses Prinzip des angeleiteten Lernens und Erforschens wird darauf abgezielt, die Problemlösungsfähigkeit des Kindes nachhaltig zu stärken. In Fällen, in denen der Lernbegleiter an seine Grenzen stößt, ist perspektivisch geplant, dass sich ein menschlicher Lernbegleiter aus der miila-Community in Echtzeit zuschaltet und dafür sorgt, dass das Kind nie auf sich selbst gestellt ist.
„Wir glauben, dass jedes Kind das Recht auf einen Lernbegleiter hat, der immer dann da ist, wenn es gebraucht wird und nicht bzw. wenn überhaupt erst beim nächsten Nachhilfetermin", sagt Benedikt Hemp, Chief Product Officer und pädagogischer Kopf hinter miila. „Unsere Lösung ist keine App, die Kinder vor den Bildschirm zieht. Sie unterstützt das Kind vielmehr dort, wo echtes Lernen passiert: beim konzentrierten Arbeiten am Tisch an Aufgabenblättern und Büchern."

Technologie und Datenschutz
Für die technologische Grundlage von miila zeichnet Dr. Dmitrii Kozlov, ein promovierter Software-Ingenieur, verantwortlich. Das System basiert auf einer eigens entwickelten Konzeption, das jüngste Fortschritte in der Technologie und der künstlichen Intelligenz zur Arbeitsblatt-Erkennung und Handschriftenanalyse nutzt. Insbesondere setzt miila auf einen Ansatz, der die Fähigkeiten moderner Technologien mit klar definierten pädagogischen und fachlichen Leitlinien verbindet. Die künstliche Intelligenz etwa dient dabei als Werkzeug, sie bestimmt jedoch nicht eigenständig das Verhalten des Lernbegleiters. Mit diesem ausgefeilten hybriden Ansatz stellt miila sicher, dass jede Interaktion zielgerichtet, nachvollziehbar und zuverlässig auf den tatsächlichen Unterstützungsbedarf ausgerichtet bleibt. Ein weiteres zentrales Designprinzip von miila ist „Privacy-by-Design": Die Kamera erfasst ausschließlich die Arbeitsfläche. Wird ein Gesicht erkannt, schaltet sich das System automatisch ab. Das Konzept ist somit DSGVO-konform und wird in dieser Hinsicht laufend kritisch hinterfragt.
„Gerade wenn es um Kinder geht, ist Datenschutz keine Nebenbedingung, sondern eine Grundvoraussetzung", betont Dr. Kozlov. „Unser System beobachtet das Lernmaterial und die Ausführung, nicht das Kind. Das erachten wir als einen fundamentalen Aspekt im Bildungsbereich für junge Lernende."

Erschwingliche Förderung für alle
Ein besonderes Augenmerk legen die Gründer zudem auf die Zugänglichkeit der Lösung. Angesichts der Befunde, wonach Kinder aus benachteiligten Familien besonders stark von Bildungsdefiziten betroffen sind, soll miila bewusst erschwinglich gestaltet werden. Das Gründer-Team denkt dabei an ein flexibles, nutzungsbasiertes Credit-System, mit dem hochwertige Nachhilfe für viele Familien erschwinglich wird. „Professionelle Lernunterstützung darf kein Privileg wohlhabender Familien sein", sagt Visar Isufi, Chief Design Officer bei miila. „Wir haben miila so konzipiert, dass es für alle Familien zugänglich ist und der Geldbeutel kein großes Hindernis darstellt."

Ausblick
Die miila Lernsysteme GmbH befindet sich aktuell in der finalen Phase der Prototypen-Entwicklung. Der offizielle Marktstart ist für den Herbst in Baden-Württemberg geplant, gefolgt von einer angepeilten bundesweiten Skalierung. Interessierte Familien, Schulen und potenzielle Partner können sich bereits jetzt unter www.miila.school registrieren und sich über den Entwicklungsstand informieren.

Quellen:
(1) UNICEF Innocenti Report Card 20 „Unequal Chances – Children and economic inequality", Mai 2026 (https://unicef.org/innocenti/reports/report-card-20)
(2) Frontiers in Psychology: https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2023.1219945/full

Über miila Lernsysteme GmbH:
Das Unternehmen mit Sitz in Wannweil bei Reutlingen entwickelt ein innovatives Lernsystem für Grundschulkinder. Unter dem Motto „Analog first, digital smart" verbindet miila die Förderung des klassischen handschriftlichen Arbeitens mit intelligenter Echtzeit-Nachhilfe. Das System analysiert dabei den Lernprozess der Kinder und bietet bei Bedarf sofortige Unterstützung an. Gegründet von Dr. Dmitrii Kozlov (CTO), Visar Isufi (CDO) und Benedikt Hemp (CPO), zielt miila darauf ab, jedem Kind einen ständig verfügbaren Lernbegleiter zur Seite zu stellen.

Firmenkontakt:
Firmenkontakt
miila Lernsysteme GmbH
Erkan Lindberg
Schloßstraße 26
72807 Wannweil
0176-55004663
http://miila.school


Pressekontakt:
Pressekontakt
miila Lernsysteme GmbH
Erkan Lindberg
Schloßstraße 26
72807 Wannweil
0176-55004663
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