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Forschung gegen Massenüberwachung

Pressemeldung von: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie - 29.10.2013 15:34 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Forschung gegen Massenüberwachung
(Mynewsdesk) Die Enthüllungen von Edward Snowden haben deutlich gezeigt, wie umfangreich und weitreichend Geheimdienste das Internet überwachen können. Ein effektiver Schutz von Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung vor Massenüberwachung erfordert eine Kombination von rechtlichen und technischen Maßnahmen. Viele technische Fragen sind allerdings noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat die zwölf wichtigsten Forschungsfragen zum Schutz von Privatsphäre und Vertraulichkeit im Internet in einem Trend- und Strategiebericht zusammengestellt und erläutert. Noch fehlt es etwa an Verfahren, mit denen Internetnutzer kryptografische Schlüssel auf einfache Art und Weise austauschen können. Auch gibt es noch keine Möglichkeit, die Sicherheitseigenschaften von Cloud-Diensten nachzuprüfen bzw. nachzuweisen. Ein fundamentales Problem ist die Vermeidung von Hintertüren und Schwachstellen in Soft- und Hardware. Das Dokument steht im Internet unter www.sit.fraunhofer.de/forschungsfragen zum kostenlosen Download bereit.

Die massenhaften Ausspähung im Internet war in der Fachwelt seit langem als eine Möglichkeit bekannt, aber erst die Enthüllungen von Edward Snowden haben uns vor Augen geführt, dass es sich hier um eine sehr reale, uns alle betreffende Gefahr handelt, sagt Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer SIT. Neben der Politik sind auch die Forschung und Industrie gefragt, das IT-Sicherheits- und Datenschutzniveau im Internet zu erhöhen.

Der Trend- und Strategiebericht entstand mit Unterstützung des im Rahmen des LOEWE-Programms vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) geförderten Forschungszentrums CASED (www.cased.de) und des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Cybersecurity-Kompetenzzentrums EC SPRIDE (www.ecspride.de).

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=== Trend- und Strategiebericht (Bild) ===

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Firmenkontakt:
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
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Die Informationstechnologie hat bereits weite Teile unseres Alltags durchdrungen: Ob Auto, Telefon oder Heizung ohne IT-Einsatz sind die meisten Geräte und Anlagen heute nicht mehr denkbar. Insbesondere Unternehmen nutzen IT-Systeme zur effektiven Gestaltung ihrer Arbeitsprozesse. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie beschäftigt sich mit dem Schutz dieser Systeme vor Ausfällen, Angriffen und Manipulationen.

Das Institut ist für Unternehmen aller Branchen tätig. Viele erfolgreiche Projekte mit internationalen Partnern sind eindrucksvoller Beweis für eine vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit. Zu unseren Kunden zählen unter anderem die Deutsche Bank, SAP, Deutsche Telekom und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

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