Die auf RuppiMail.de veröffentlichten Pressemeldungen sind von Unternehmen oder Agenturen eingestellt bzw. werden über sogenannte Presseverteiler an RuppiMail.de verteilt. Die Betreiber dieser Website übernehmen keine Verantwortung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der darin enthaltenen Informationen.
Studie: Weniger Antibiotika mit Homöopathie
Pressemeldung von: homimed - 30.11.2018 09:34 Uhr Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.
Ärzte, die komplementär mit Homöopathie behandeln, verordnen weniger Antibiotika
- Eine Schweizer Studie zeigt: Ärzte mit Ausbildung in komplementären Methoden wie der Homöopathie (https://www.homimed.de) verschreiben weniger Antibiotika als ihre schulmedizinischen Kollegen.
- Der Schweizer Dachverband Komplementärmedizin (Dakomed) will die Erkenntnisse im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen nutzen.
Neue Zahlen aus der Schweiz verdeutlichen: Ärzte, die auch alternative Heilmethoden anwenden, verschreiben weniger Antibiotika. Das geht aus einer Untersuchung der Rechnungsdaten hervor, die die Schweizer Ärzte im vergangenen Jahr an die Krankenkasse geschickt haben. Sasis, eine Tochtergesellschaft des Krankenkassen Verbandes Santeswiss, hat diese Daten im Auftrag des Dakomed in der Schweiz ausgewertet.
Ärzte mit Ausbildung in Homöopathie (https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/studie-weniger-antibiotika-mit-homoeopathie/) verschrieben nur sechs Prozent der Patienten Antibiotikum
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Haus- und Kinderärzte mit einer rein konventionellen Ausbildung im Durchschnitt 13 Prozent ihrer Patienten Antibiotika verschrieben hatten. Ärzte mit Zusatzausbildung im Bereich der komplementären Medizin verschrieben nur sieben Prozent ihrer Patienten ein Antibiotikum. Bei den Ärzten mit Zusatzausbildung in Homöopathie (https://youtu.be/tJLz_WxPBiM) waren es sogar nur sechs Prozent.
Weniger multiresistente Keime durch Einsatz von Homöopathie?
Dakomed-Präsidentin Edith Graf-Litscher will die Ergebnisse der Studie im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen verwenden und das Potential der komplementäre Medizin dazu nutzen, den Antibiotikaverbrauch weiter zu senken. Sie fordert zunächst, die Gründe zur erforschen, warum Ärzte mit komplementären Behandlungsmethoden weniger Antibiotika verordnen. Die Erkenntnisse daraus könnten in die Richtlinien für Hausärzte und Kinderärzte einfließen.
Die Nationalrätin aus dem Thurgau sieht eine stiefmütterliche Behandlung der komplementären Medizin. Sie weist darauf hin, dass es in der Tiermedizin ein Beratungsangebot über die "nationale Strategie Antibiotikaresistenzen StaR" mit alternativen Behandlungsmethoden für Tierhalter gebe. Der Antibiotikaverbrauch sei in der Humanmedizin in zwei Jahren um nur fünf bis zehn Prozent gesunken. In der Tiermedizin sei er in den zurückliegenden zwei Jahren halbiert worden.
Im Rahmen einer Dakomed-Veranstaltung in Bern stellte zudem der ärztliche Leiter der Klinik Arlesheim, Lukas Schöb, einen interessanten Zusammenhang heraus: Wo mehr komplementäre Medizin eingesetzt werde, gebe es in Kliniken weniger antibiotikaresistente Keime. Dieser Zusammenhang müsse jedoch noch genauer wissenschaftlich erforscht werden.
Firmenkontakt: Firmenkontakt homimed Dr. med. Fred Holger Ludwig Gaugasse 10 65203 Wiesbaden +49 (0)1573 2833 860 presse@homimed.de https://www.homimed.de
Firmenbeschreibung: Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.
Pressekontakt: Pressekontakt homimed Dr. med. Fred Holger Ludwig Gaugasse 10 65203 Wiesbaden +49 (0)1573 2833 860 presse@homimed.de https://www.homimed.de
Alle Angaben sind ohne Gewähr. Verantwortlich für den Inhalt der Pressemeldung ist der jeweilige Autor, welcher den Beitrag verfasst hat, oder verfassen hat lassen. Marken, Logos und sonstigen Kennzeichen können geschützte Marken darstellen.