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Datenleak bei kostenlosen VPNs legt 45,5 Millionen private Daten offen

Pressemeldung von: VPNWelt - 11.11.2021 13:34 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Trotz aller Warnungen verwenden viele kostenlose VPN-Anbieter. Das Resultat sind 45,5 Millionen private Daten, die im Darknet verkauft werden.

Datenleak bei kostenlosen VPNs legt 45,5 Millionen private Daten offen
45,5 Millionen private Daten von kostenlosen VPN-Nutzern werden im Darknet angezeigt

Internetnutzer werden sehr oft von Mitgliedern der Cybersecurity-Community vor den Gefahren kostenloser VPN-Dienste gewarnt - und das aus gutem Grund. Abgesehen von der Tatsache, dass die User mit Problemen konfrontiert werden wie nervige Werbung, kein Netflix und andere Streaming-Dienste entsperren können, eingeschränkte Datennutzung, langsame Internetverbindung, keine Torrent-Dienste verwenden zu können, wird auch die Online-Aktivität der Nutzer überwacht. Was allerdings noch viel schlimmer ist: Deine Daten werden nicht selten an Dritte verkauft oder sogar im Dark Web angezeigt.

Im Darknet stehen die Daten von 45,5 Millionen Nutzern von FreeVPN.org und DashVPN.io - kostenlosen VPN-Diensten - zum Verkauf. Die Basis sind die privaten Informationen der Nutzer von 2017 bis 2021 gemäß "Kommersant". Dies betrifft ebenso Nutzer von kostenlosen VPNs (https://vpnwelt.com/vpn-kostenlos/) in Deutschland.

Die Daten von 45,5 Millionen Anwendern wurden auf einem unsicheren Server-Datenbankverwaltungssystem von MongoDB belassen. Dort waren E-Mail-Adressen, Passwörter (https://vpnwelt.com/risiko-wiederverwendung-passwoerter/), IP-Adressen, Geräte-IDs, Registrierungsdaten und die letzten Anmeldungen von Benutzern bei freeVPN.org und DashVPN.io einsehbar.

Der Betreiber dieser beiden kostenlosen VPN-Dienste ist ActMobile Networks. Laut der Website des Unternehmens haben weltweit mehr als 75 Millionen Menschen deren Dienste genutzt.

Alleine im Jahr 2020 konnten die Daten von 20 Millionen VPN-Clients öffentlich eingesehen werden. Auf diesen Datenbanken waren etwa 1,2 TB ungeschützte Benutzerdaten enthalten. Das Leck betraf sieben Dienste: UFO VPN, FAST VPN, Free VPN, Super VPN, Flash VPN, Secure VPN und Rabbit VPN.

Daher solltest du dringend vor der Nutzung eines kostenlosen VPN-Dienstes berücksichtigen, dass dieser möglicherweise Zugriff auf private Daten und Informationen hat, auf die üblicherweise nur der Internetdienstanbieter zugreifen kann.

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06594326
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Datenschutz im Internet ist keine Vorsorge für den Notfall mehr, sondern ein tägliches Muss für alle Nutzer.

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