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Auch künstliche Gelenke brauchen Sport

Pressemeldung von: Eller & Kellermann - 17.12.2013 19:35 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Hierzulande bekommen jährlich 400.000 Menschen ein künstliches Gelenk. Davon 210.000 ein Hüftgelenk und 170.000 ein Kniegelenk. Die Zahlen haben in den vergangenen Jahren zugenommen und in keinem anderen Land gibt es viele Operationen dieser Art wie in Deutschland. Diese hohen Fallzahlen können natürlich positiv im Sinne einer guten Versorgung insbesondere für ältere Patientinnen und Patienten gewertet werden. Doch es gibt auch kritische Stimmen und es stellt sich die Frage, warum in Deutschland wesentlich mehr operiert wird als in anderen Ländern. Zumal es regionale Unterschiede gibt, beispielsweise bekommen in Bayern fast doppelt so viele Patienten ein neues Gelenk wie in Berlin, obwohl Arthose, also Gelenkverschleiß, im Süden Deutschlands nicht häufiger auftritt als in der Bundeshauptstadt. Die Befürchtung des zu häufigen Operierens bekommt Nahrung durch die Tatsache, dass es in Bayern besonders viele Spezialisten für dieses Fachgebiet gibt.

Erst andere Maßnahmen ausschöpfen

"Ob in Deutschland zu viel im Bereich der Orthopädie operiert wird, lässt sich pauschal nicht beantworten, doch eine Operation sollte immer erst am Ende der möglichen Maßnahmen stehen", sagt Dr. Gerhard Eller, Orthopäde in Berlin-Mitte. Eine Endoprothese sollte daher erst in Betracht kommen, wenn der Gelenkknorpel hochgradig zerstört ist und weniger invasive Maßnahmen wie Physiotherapie, Gewichtsreduktion oder der Einsatz Knorpel aufbauender Substanzen nicht gefruchtet haben.

Lange Haltbarkeit

Moderne Endoprothesen haben eine lange Haltbarkeit von zwölf bis 15 Jahren oder sogar bis 20 Jahren. Wenngleich beispielsweise Hüftschäfte und -pfannen aus besonders körperverträglichen, hochfesten Titan- oder Cobalt-Chrom-Legierungen bestehen und an den Gleitflächen Materialien wie Polyethylen, Keramik oder ebenfalls Cobalt-Chrom-Legierungen zum Einsatz kommen, bedeutet dies nicht, dass künstliche Gelenke "wartungsfrei" sind. Ebenso wie bei natürlichen Gelenken sind Muskeln und Sport sehr wichtig. Denn nur so werden die Gelenke entlastet. Sportarten wie Gymnastik, Radfahren und Schwimmen wirken sich dabei positiv auf die Gelenke und damit auf deren Haltbarkeit aus.

Firmenkontakt:
Eller & Kellermann
Dr. Gerhard Eller
Leipziger Platz 14

10117 Berlin
Deutschland

E-Mail: kontakt@orthopädie-mitte.de
Homepage: http://www.orthopädie-mitte.de
Telefon: Tel.: (030) 20 21 403-0

Firmenbeschreibung:
Fachärzte fur Orthopadie, Unfallchirurgie, Durchgangsarztverfahren, Notfallmedizin, Fußchirurgie (GFFC), Akupunktur (A Diplom), Spezielle Schmerztherapie Chirotherapie, Osteopathie, Sportmedizin, Spezielle Unfallchirurgie Sportmedizin, Fach/Sachkunde Radiologie und Strahlenschutz


Praxis-Konzept:

Wir sind anders

Es gibt Mediziner, die nach dem Motto "Viel hilft viel" verfahren. Die immer sofort die ganz großen Apparate und Therapien hervorholen. Die sich keine Gelegenheit entgehen lassen, mit dem Skalpell zu arbeiten - und dabei nicht selten mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Wir dagegen gehen nach einem anderen Ansatz vor. Er lässt sich zusammenfassen in der Maxime "So viel wie nötig, so wenig wie möglich". Das heißt natürlich nicht, dass wir geizen würden. Sondern vielmehr, dass wir Sie und Ihren Körper nicht mehr beeinträchtigen, als es für das Behandlungsziel unumgänglich ist. Bei uns bekommen Sie ehrliche Medizin. Schonend, effizient, patientenorientiert.

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Eller & Kellermann
Dr. Gerhard Eller
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