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Bienenwachskerzen: Die natürliche Alternative zu Paraffin und Sojawachs

Pressemeldung von: carnivoro GmbH - 28.09.2026 12:33 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Warum traditionelles Bienenwachs bei Kerzen wieder an Bedeutung gewinnt und sich immer mehr Verbraucher bewusst gegen Paraffin und Sojawachs entscheiden

Bienenwachskerzen: Die natürliche Alternative zu Paraffin und Sojawachs
Aurendis Bienenwachskerze
Kerzen stehen für Gemütlichkeit, Entspannung und kleine Rituale im Alltag. Doch während bei Duft und Design häufig sehr genau hingeschaut wird, wissen viele Verbraucher kaum, woraus ihre Kerzen eigentlich bestehen.

Zu den verbreitetsten Wachstypen gehören Paraffin, Sojawachs und Bienenwachs. Sie unterscheiden sich jedoch grundlegend hinsichtlich Herkunft und Verarbeitung.

Während Paraffin aus der Mineralölverarbeitung stammt und Sojawachs in der Regel aus verarbeitetem beziehungsweise hydriertem Sojaöl hergestellt wird, entsteht Bienenwachs als natürliches Produkt im Bienenstock.

Gerade für Verbraucher, die Wert auf traditionelle und möglichst natürliche Rohstoffe legen, sind Bienenwachskerzen deshalb eine interessante Alternative.

Was unterscheidet Bienenwachs von Paraffin?

Paraffin gehört aufgrund seiner günstigen Herstellung, guten Verarbeitbarkeit und starken Duftabgabe seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Rohstoffen der Kerzenindustrie.

Der Rohstoff ist jedoch fossilen Ursprungs. Paraffin wird aus Bestandteilen der Erdölverarbeitung gewonnen und anschließend für die Kerzenherstellung weiter aufbereitet.

Bienenwachs hat einen völlig anderen Ursprung.

Honigbienen produzieren das Wachs selbst und verwenden es zum Aufbau ihrer Waben. Nach der Gewinnung kann das Wachs gereinigt und unmittelbar für die Herstellung von Kerzen verwendet werden.

Damit ist Bienenwachs ein traditioneller Rohstoff, der bereits lange vor der modernen Paraffinkerze zur Kerzenherstellung genutzt wurde.

Weniger Ruß als bei Paraffinkerzen?

Auch beim Abbrennen können Unterschiede auftreten.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung, in der Kerzen aus Bienenwachs, Sojawachs und Paraffin miteinander verglichen wurden, produzierte Paraffin unter den untersuchten Bedingungen deutlich mehr Ruß. Bei Bienen- und Sojawachskerzen wurde dagegen wenig bis kein sichtbarer Ruß beobachtet.

Wie sauber eine Kerze tatsächlich abbrennt, hängt allerdings nicht ausschließlich vom Wachs ab. Auch Docht, Duftstoffanteil, Luftbewegung und die Länge des Dochtes beeinflussen das Brennverhalten erheblich.

Deshalb sollte auch bei einer hochwertigen Bienenwachskerze der Docht regelmäßig gekürzt und die Kerze nicht in starker Zugluft aufgestellt werden.

Und was ist mit Sojakerzen?

Sojawachs wird häufig als natürliche Alternative zu Paraffin beworben.

Grundsätzlich hat Sojawachs tatsächlich einige interessante Eigenschaften. Es basiert auf einem nachwachsenden pflanzlichen Rohstoff und zeigte in Untersuchungen ähnlich wie Bienenwachs ein vergleichsweise geringes Rußaufkommen.

Trotzdem besteht ein entscheidender Unterschied zu Bienenwachs.

Sojaöl ist bei Raumtemperatur flüssig. Damit daraus ein für Kerzen geeignetes festes Wachs entsteht, muss das Pflanzenöl entsprechend verarbeitet werden. Häufig wird hierfür hydriertes Sojaöl eingesetzt.

Bienenwachs besitzt seine feste Konsistenz dagegen von Natur aus.

Für Verbraucher, denen ein traditioneller und möglichst ursprünglicher Rohstoff wichtig ist, kann Bienenwachs deshalb die interessantere Wahl sein.

Bienenwachs brennt langsam

Ein weiterer Vorteil von Bienenwachs ist sein Brennverhalten.

In einer Untersuchung zum Abbrand verschiedener Wachstypen lag die gemessene Abbrandrate der Bienenwachskerzen bei 3,28 Gramm pro Stunde. Bei den untersuchten Sojawachskerzen waren es je nach Dochtbehandlung 3,89 beziehungsweise 4,50 Gramm und bei Paraffin 5,08 Gramm pro Stunde.

Eine niedrigere Abbrandrate bedeutet grundsätzlich, dass pro Stunde weniger Wachs verbraucht wird.

Die tatsächliche Brenndauer einer fertigen Kerze hängt allerdings immer auch von Faktoren wie Gefäßgröße, Docht, Duftstoffanteil und Zusammensetzung ab.

Bienenwachs besitzt einen eigenen Charakter

Bienenwachs unterscheidet sich auch sensorisch von vielen industriellen Kerzenwachsen.

Natürliches Bienenwachs besitzt einen charakteristischen, dezenten Eigenduft, der an Honig und Bienenwaben erinnern kann. Dieser natürliche Charakter macht Bienenwachs seit Jahrhunderten zu einem geschätzten Material für hochwertige Kerzen.

Bei Duftkerzen lässt sich das Bienenwachs zusätzlich mit ausgewählten Duftkompositionen verbinden.

So entsteht eine Kerze, bei der nicht nur der zugesetzte Duft, sondern bereits die Wachsbasis selbst einen besonderen Charakter besitzt.

100 Prozent Bienenwachs statt Wachsmischung

Beim Kauf lohnt sich dennoch ein genauer Blick auf die Produktbeschreibung.

Denn Begriffe rund um natürliche Wachse bedeuten nicht automatisch, dass eine Kerze ausschließlich aus diesem Wachs besteht. Auf dem Markt werden auch unterschiedliche Wachsmischungen eingesetzt.

Wer gezielt eine Bienenwachskerze sucht, sollte deshalb darauf achten, ob tatsächlich 100 Prozent Bienenwachs als Wachsbasis verwendet werden.

Die Bienenwachskerze von Aurendis setzt genau darauf.

Die Wachsbasis besteht zu 100 Prozent aus reinem Bienenwachs. Auf Paraffin und Sojawachs wird bewusst verzichtet.

Zur Auswahl stehen zwei Duftvarianten:

- SOMA mit weichem White Musk
- SAMSARA mit cremiger Vanille

Die Kerze befindet sich in einem eleganten Glas mit goldfarbenem Deckel und wird in einer schwarzen Geschenkbox geliefert. Mit einer Brenndauer von rund 40 Stunden eignet sie sich für viele Abende mit warmem Kerzenlicht.

Bienenwachskerzen als bewusste Alternative

Wer ausschließlich auf den Preis achtet, wird bei Paraffin weiterhin eine große Auswahl finden. Wer eine pflanzliche Wachsbasis bevorzugt, kann sich für Sojawachs entscheiden.

Bienenwachs spricht dagegen besonders Menschen an, die Wert auf einen traditionellen Naturrohstoff und den Verzicht auf Paraffin und Sojawachs legen.

Die Unterschiede liegen vor allem in der Herkunft und Verarbeitung:

Bienenwachs:
- natürliches Produkt aus dem Bienenstock
- von Natur aus fest
- traditioneller Kerzenrohstoff
- langsames Abbrandverhalten
- charakteristischer natürlicher Eigenduft

Sojawachs:
- pflanzlicher Rohstoff
- basiert auf verarbeitetem Sojaöl
- für Kerzen häufig hydriert
- nachwachsender Rohstoff
- ebenfalls vergleichsweise rußarmes Brennverhalten möglich

Paraffin:
- fossiler Rohstoff
- Produkt der Mineralölverarbeitung
- kostengünstig und weit verbreitet
- sehr gute Duftabgabe
- kann unter ungünstigen Brennbedingungen stärker rußen

Fazit: Zurück zum traditionellen Kerzenwachs

Bienenwachskerzen sind keine neue Erfindung. Im Gegenteil: Bienenwachs gehört zu den traditionsreichsten Materialien der Kerzenherstellung.

Während Paraffin vor allem aufgrund seiner günstigen industriellen Verarbeitung Verbreitung fand und Sojawachs als pflanzliche Alternative populär wurde, überzeugt Bienenwachs mit einem anderen Ansatz: einem natürlichen Rohstoff aus dem Bienenstock, einer von Natur aus festen Struktur und einem charakteristischen Brennverhalten.

Wer bei einer Kerze nicht nur auf Duft und Design, sondern auch auf die Wachsbasis achtet, findet in einer Kerze aus 100 Prozent Bienenwachs deshalb eine hochwertige Alternative zu Paraffin- und Sojawachskerzen.

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