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Wien: Zoll beschlagnahmt 423 Kilo Anabolika aus Indien

Pressemeldung von: Muskelaufbau-Turbo - 02.05.2019 12:28 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.



Wien: Zoll beschlagnahmt 423 Kilo Anabolika aus Indien
Die Vorgehensweise kennt man eigentlich nur vom Handel mit Betäubungsmitteln wie Kokain oder Heroin. In 16 Kartons wurde die Ware versendet. Im Vorhinein wurde sie vom Versender als "elektrische Schalter" deklariert. Tatsächlich handelte es sich dabei allerdings um 362.500 Tabletten und Ampullen verschiedenster Steroide. Der tatsächliche Wert beläuft sich auf knapp eine halbe Million Euro. Die Zollfahndung erstattete Anzeige wegen Schmuggels, sowie wegen Vergehens gegen das Arzneimittel- und Anti-Doping-Bundesgesetz. Die aus Indien stammenden Hersteller der Dopingpräparate wählten einen österreichischen Dienstleiter für den Versand. Nach eigenen Angaben wusste dieser nichts vom Inhalt der 16 Pakete. Ziel der Lieferung waren Polen, Griechenland, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Finnland und das vereinigte Königreich.

Anabolika: hohes Risiko durch gefährliche Nebenwirkungen
Die gesundheitlichen Risiken des Gebrauchs von Anabolika sind eindeutig wissenschaftlich belegt und können schwerwiegende Folgen haben. Nicht nur die Erektion leidet unter der Einnahme der Steroide. Akne und Schrumpfhoden sind mittlerweile allgemein bekannte Nebenwirkungen von Anabolika. Die regelmäßige Einnahme kann sogar zu gänzlicher Unfruchtbarkeit führen. Nicht ohne Grund ist Testosteron zurzeit als Verhütungsmittel für Männer im Gespräch. Neben der Unfruchtbarkeit wird auch die sexuelle Lust verringert und Männerbusen können ausgebildet werden, sogenannte Gynäkomastie. Auch das Herz schwillt durch den regelmäßigen Konsum von Anabolika an. In letzter Instanz kann dies sogar zum Tod führen. Auch das Versagen weiterer Organe kann die Folge von Steroidmissbrauch sein.

Der Großteil der Anabolikakonsumenten ist männlich. Allerdings konsumieren auch Frauen die illegalen Substanzen. Besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit in der Bodybuildingszene. Bei den Frauen gehören Zyklusstörungen oder länger ausbleibende Menstruationen zu den Nebenwirkungen von Anabolika. Während das Kopfhaar ausfällt wächst ein Damenbart und der Busen verkleinert sich. Die Haut beginnt mehr zu fetten und hierdurch bildet sich häufig Akne.
Zu viele geraten wegen des Gruppendrucks in Versuchung

In dubiosen Fitnessstudios und dem Internet ist es heutzutage ein Leichtes an die schädlichen Substanzen zu kommen und viele geraten gerade deswegen in Versuchung. Auch der Gruppenzwang ist ein entscheidender Faktor. Wer mit denjenigen Schritt halten möchte, die die illegalen Substanzen zu sich nehmen, wird häufig enttäuscht. Dabei gibt es auch für diejenigen, die sich dem natürlichen Muskelaufbau widmen, zahlreiche Hilfsmittel, die den Muskelaufbau bei gesunder Ernährung und einem strukturierten Trainingsplan zielführend und effektiv unterstützen. Am beliebtesten sind hier Nahrungsergänzungsmittel, mit denen eine kontrollierte Zufuhr von Protein und Kalorien erleichtert wird. Auch sogenannte Booster können die Trainingseinheiten effektiver machen, indem sie Leistung und Motivation erhöhen. Auf gefährliche Mittel wie Anabolika sollte dringend verzichtet werden. Die Einnahme von legalen den Muskelaufbau unterstützenden Supplementen hingegen sollte vorgezogen werden.

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