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Kalte Progression: Führungskräfte fordern Taten statt Worte

Pressemeldung von: ULA Die Führungskräfte - 05.08.2014 10:52 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Mit Nachdruck fordert der Führungskräfteverband ULA, die kalte Progression durch eine streng reallohnbezogene Dynamisierung der Steuertarife anzupassen. (Mynewsdesk) Mit Nachdruck spricht sich der Führungskräfteverband ULA dafür aus, die sich aus dem geltenden Steuerrecht ergebende „kalte Progression“ durch eine streng reallohnbezogene Dynamisierung der Steuertarife abzuschaffen. Eine Lösung müsse schnell gefunden, aber dauerhaft wirksam umgesetzt werden.

Für ULA-Präsident Dr. Roland Leroux ist die Abschaffung der Progressionsfalle sowohl eine Frage der politischen Ehrlichkeit als auch der Gerechtigkeit. Es müsse endlich Schluss sein mit dem überproportionalen Anstieg der Abgabenquote im mittleren Einkommensbereich: „Das Prinzip der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit ist für viele Arbeitnehmer im mittleren Einkommensbereich, unter ihnen auch jüngere Führungskräfte am Beginn ihres Berufslebens, mittlerweile kaum noch fühlbar.“ Schon seit Jahren setzt sich der politische Dachverband der Führungskräfte für eine Lösung des bereits 1967 in einem Jahresgutachten der „Wirtschaftsweisen“ erwähnten Progressionsproblems ein.

Bezüglich einer vernünftigen und tragfähigen Umsetzung hat ULA-Präsident Leroux keine Zweifel: „Die absolut notwendige Haushaltskonsolidierung ist auch ohne die Hilfe versteckter Steuererhöhungen möglich, wie sie sich in den letzten Jahren noch durch zu starre Steuertarife ergeben haben.“ Aus Sicht der Führungskräfte kann nur eine strenge Orientierung an reallohnbezogenen Indikatoren wie zum Beispiel der sozialrechtlichen „Bezugsgröße“ eine langfristige Lösung sicherstellen.

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ULA Die Führungskräfte
Klaus Bernhard Hofmann
Kaiserdamm 31
14057 Berlin
E-Mail: klaus.hofmann@ula.de
Telefon: 030 3069630
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Der Führungskräfteverband ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt der Verband ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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Klaus Bernhard Hofmann
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