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Milena Aziza Rampoldi – Das Gesicht von ProMosaik

Pressemeldung von: ProMosaik - 30.09.2026 10:01 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Über die Gründerin und Leiterin von ProMosaik

Milena Aziza Rampoldi – Das Gesicht von ProMosaik
Ihre Biografie

Milena Aziza Rampoldi wurde 1973 in Südtirol geboren. Sie stammt aus einer zweisprachigen und multikulturellen Familie. Sie wuchs in einer Grenzregion, in der sie die positiven und negativen Seiten des interkulturellen Dialogs bzw. der fehlenden Kommunikation zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen in Form von Diskriminierung und Rassismus erlebte. Ihr Leben ist durch Musik, Sprachen, Migration, Studien in verschiedenen Bereichen an verschiedenen Universitäten, intellektuelle Arbeit, Sprachkurse, Journalismus für die Menschenrechte und Poesie bestimmt. Seit 2004 arbeitet sie als Geschäftsführerin. 2014 wanderte sie aus Deutschland aus, um sich in der Istanbuler Altstadt niederzulassen.

Was sie kennzeichnet

Nina Smith von Aquila Style spricht wie folgt von ihr: „… sie ist eine starke Frau, die ihre intellektuelle Unvollkommenheit und ihre dynamische Zerbrechlichkeit liebt. Sie ist eine Schriftstellerin, die bekräftigt, dass keine Errungenschaften zählen, sondern nur die Wege; eine Journalistin, die bekräftigt, dass Politik emotional ist; eine Lehrerin, die behauptet, dass sie nichts anderes als eine Vermittlerin ist; eine Forscherin, die gesteht, dass ihre Arbeiten allesamt offene Projekte sind, die um ehrliches Feedback bitten; eine Übersetzerin, die im Zeitalter der künstlichen Intelligenz nach neuen Paradigmen sucht; und schließlich eine Dichterin, die suggeriert, dass wir alle DichterInnen sind, die für einen anti-elitäre Revolution der Kunst kämpfen …“

Ihr Engagement für ProMosaik

Seit 2014 ist sie das Gesicht von ProMosaik, einer Initiative, die in den Bereichen Übersetzungen, Verlagswesen, Sprachkurse und Journalismus für die Menschenrechte tätig ist. Wie Rampoldi in ihrem „Manifesto“ von ProMosaik (was übersetzt „für“ die Farbenvielfalt des Mosaiks im kulturellen, soziologischen, religiösen und künstlerischen Sinne bedeutet) beschreibt, geht es ihr im Besonderen um ein, wie sie es selbst nennt, „offenes Projekt“ zwecks Betonung von Diversität, Schönheit, Gerechtigkeit und Frieden.

Im negativen Sinne bedeutet diese ProMosaik-Utopie die Bekämpfung von FGM, Sklaverei, Unterdrückung der Frau, Gewalt gegen Frauen und Kinder, Militarismus, Rassismus, Faschismus, Rechtsradikalismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Ausbeutung und Imperialismus in allen Formen.

Was ProMosaik bedeutet

ProMosaik ist die Bezeichnung für eine aktive und dynamische Einstellung zum Leben, zu den Menschen und zu Gesellschaft und Politik. Der Name ProMosaik setzt sich aus zwei positiven Worten zusammen: einerseits das affirmative „Pro“ und andererseits das künstlerische Symbol der Vielfalt, das Mosaik, das in so vielen Kulturen, Religionen und Zivilisationen ähnlich entstanden und gepflegt wurde.

Rampoldi schreibt: „Da es uns vordergründig um den Aufbau einer authentischen Mosaikkultur geht, in der interkulturelle und interreligiöse Kompetenz, Inklusion und Solidarität, Gleichheit und Diversität die Spielregeln bestimmen, verfolgt unsere philosophische Werkstatt ein Ziel im Bereich der Architektur, und zwar das des Brückenbaus.“

Was Brückenbau für Rampoldi bedeutet

In ihrem „Manifesto“ schreibt sie hierzu:„Zum Thema Brückenbau habe ich mich vom französischen Philosophen Serres inspirieren lassen, der ausgehend von einer Kritik an Apollinaire einen radikalen Perspektivwechsel durchläuft.

Es geht nämlich nicht darum, in einer Top-Down-Perspektive im Sinne von Watzlawick von der Brücke nach unten zu sehen, sondern darum, die Turbulenzen zu meistern, wenn man die Brücke überquert, dies natürlich, nachdem sie aus unserer Werkstatt geholt und über den Fluss montiert wurde. Was ich baue, probiere ich direkt aus. Denn in der Werkstatt weiß ich noch nicht, ob meine Brücke auch wirklich den Fluss überbrücken kann und ich den Turbulenzen auch widerstehe, während ich sie überquere.

Mit dieser Metapher möchte ich aufzeigen, wie viele Szenarien sich nach dem Brückenbau erst eröffnen. Mit dem Brückenbau in der heilen Welt der Gleichgesinnten in den vier Wänden der Werkstatt ist es nämlich nicht getan…“

Für eine utopische, weiblichere Welt des Austausches?

„Die Brücke muss raus in die Welt, die wir verändern möchten und in der es vielfach an passenden Brücken fehlt. Aber die Utopie der Brücke ganz im Sinne von Serres wurde in der Werkstatt geboren. Denn die Brücke ist für mich das wundervolle Symbol unseres Wunsches, sich dem Anderen zu nähern, sich mit ihm zu verbinden und auszutauschen.

Und diese Annäherung, Verbindung oder Vereinigung über die Brücke kann auf einer materiellen und körperlichen und auch intellektuellen und geistigen Ebene erfolgen, auf der sich verschiedene Bereiche treffen. Auch die Beziehung zwischen den Geschlechtern bedarf eines intensiven Brückenbaus und einer intensiven Montagearbeit an den Brücken, denn der Kampf gegen die Gewalt gegen Frauen und gegen die toxischen Beziehungen jeglicher Art hat erst seinen Anfang genommen.“

Kontakt:

ProMosaik von Dr. phil. Milena Aziza Rampoldi

Kerpiç sokak 19 134083 Fatih Cibali Istanbul

0090-507-4427111

https://www.promosaik.org

Firmenkontakt:
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ProMosaik
Milena Rampoldi
kerpiç sokak 17 3
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Firmenbeschreibung:
ProMosaik ist eine Organisation für die Förderung des interkulturellen Dialogs und der Menschenrechte durch Übersetzungen, Sprachkurse und Veröffentlichung von Büchern und Artikeln.

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