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Mit der Digitalisierung zu gerechteren Urteilen

Pressemeldung von: Freie Fachinformationen GmbH - 17.07.2019 13:56 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Strafzumessung für vergleichbare Taten variiert abhängig vom Gericht

Mit der Digitalisierung zu gerechteren Urteilen
(Bildquelle: © everythingpossible - stock.adobe.com)
Welche Strafe für eine Tat droht, hängt auch davon ab, wo in Deutschland sie abgeurteilt wird. Dieses Phänomen ist seit Langem bekannt und wurde nun sogar auf dem letzten Deutschen Juristentag thematisiert. Wie man das Problem aber lösen kann, damit beschäftigt sich nun das Legal Tech Lab Cologne der Universität zu Köln.

Strafzumessung für vergleichbare Taten variiert abhängig vom Gericht
Das verhängte Strafmaß bei gleichgelagerten Fällen variiert in Deutschland erheblich: Der Süden ist strenger als der Norden.
Bei Bürgerinnen und Bürgern führe das laut Frau Prof. Dr. Dr. Rostalski, Leiterin des Labs, zu dem Eindruck, dass richterliche Urteile willkürlich sind, und die Akzeptanz für Strafurteile sinke.
Denn fest steht: Der Ort der Entscheidung darf für eine gerechte Strafe keine Auswirkung haben.

Urteile digitalisieren und Transparenz schaffen
Das Legal Tech Lab Cologne möchte dem entgegenwirken und für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Gerichtsurteile sorgen. Urteile sollen dazu digitalisiert und in einer Online-Datenbank zusammengefasst werden. Die Datenbank liefert dann wichtige Vergleichsfälle und Statistiken, um StrafverteidigerInnen und RichterInnen eine gerechte Urteilsfällung zu erleichtern.

Zum vollständigen Artikel von Frau Prof. Dr. Dr. Rostalski auf legal-tech.de (https://www.legal-tech.de/smart-sentencing-legal-tech-in-der-strafzumessung/)

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