5861 Höhenmeter in einer Stunde agefahren.

(Bildquelle: Ani Antonyan)
Extremsportler Christian Flühr hat im Rahmen seines Langzeitprojekts #Project3M+2 einen neuen Ski-Weltrekord aufgestellt und damit eine 15 Jahre alte Bestmarke deutlich übertroffen. Eigentlich ist Flühr seit Monaten unterwegs, um im Rahmen seines Projekts mehr als fünf Millionen Höhenmeter talwärts auf Skiern zu sammeln. Ursprünglich sollte diese Mission zu seinem 15. Ski-Weltrekord
führen. Doch während eines Stopps fernab der Alpen - im noch jungen Skigebiet Myler in Armenien - gelang dem Extremsportler bereits jetzt ein neuer Rekord.Am vergangenen Donnerstag (05.03.2026) fuhr Flühr innerhalb von exakt einer Stunde zwischen 11:20 und 12:20 Uhr insgesamt 5.861 Höhenmeter talwärts. Damit übertraf er die bisherige, seit 15 Jahren bestehende Bestleistung deutlich. Die offizielle Anerkennung des Rekords wurde inzwischen eingereicht und befindet sich derzeit in der Verifizierung.Armenien gilt bislang nicht als klassische Skination. Doch das Land verfügt über beeindruckende Hochgebirgslandschaften: Mehrere Gipfel überschreiten die 4.000-Meter-Marke, die Hauptstadt Jerewan liegt selbst auf über 1.000 Metern Höhe, und das Nationalsymbol des Landes, der über 5.000 Meter hohe Ararat, prägt die Region - auch wenn er heute auf türkischem Staatsgebiet liegt.Für Flühr erwiesen sich die Bedingungen vor Ort als ideal. Bereits am Tag seiner Ankunft begann er damit, Höhenmeter zu sammeln. Abfahrten mit bis zu 1.000 Höhenmetern pro Run sowie kurze Liftzeiten boten nahezu perfekte Voraussetzungen für das Projekt."Es ist gerade perfekt für #Project3M+2 hier zu fahren - mit Blick auf den über 4.000 Meter hohen Aragats", berichtet Flühr. "Das Skigebiet befindet sich noch im Aufbau. Vieles, was in den Alpen kompliziert wäre,
lässt sich hier deutlich einfacher umsetzen."Schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass nicht nur viele Höhenkilometer möglich waren, sondern auch ein Weltrekordversuch realistisch erschien. Drei Tage nach seiner Ankunft entschied sich Flühr daher für den Angriff auf die bestehende Bestmarke. Auf der Jupiter-Piste erreichte er dabei Spitzengeschwindigkeiten von knapp 130 km/h. Insgesamt absolvierte er acht Abfahrten innerhalb einer Stunde und kam am Ende auf die neue Rekordmarke von 5.861 Höhenmetern. Nach exakt einer Stunde beendete er den Lauf - bereits 1:03 Minuten vor Ablauf des Zeitfensters."Dieser Weltrekord ist auch eine Auszeichnung für alle Beteiligten bei #Project3M+2 - von den Destinationen über mein Team bis zu Ausstattern und Sponsoren", sagt Flühr. "Ohne sie wäre ich nicht in Armenien gewesen. Ein besonderer Dank gilt auch Ani, die mich vor Ort unglaublichunterstützt und mir Land und Leute nähergebracht hat."Während Flühr in Armenien auf der Piste unterwegs war, verfolgte sein Team die Rekordfahrt aus der Ferne. "Die Anerkennung ist eingereicht - jetzt heißt es abwarten", erklärt die stellvertretende Teamchefin Tamara Kimmel. Neben dem Weltrekord konnte Flühr noch eine weitere persönliche Bestleistung verbuchen. Im Rahmen von #Project3M+2 verbesserte er auch seinen Tagesrekord auf 30.958 Höhenmeter.Nach der erfolgreichen Etappe richtet sich der Blick nun bereits auf die nächsten Wochen. "Natürlich ist es großartig, diesen Erfolg mitzunehmen", sagt Flühr. "Aber der Fokus liegt schon auf den kommenden
Tagen." Seine nächste Station wird die Wildkogel Arena im Salzburger Pinzgau sein. Dort plant der Extremsportler einen längeren Block und will weiter Höhenmeter sammeln."Ich werde knapp vier Wochen dort sein und täglich auf den Pisten unterwegs sein. Ich denke, dass wir das Konto ordentlich füllen können - darauf freue ich mich."Den aktuellen Stand seines Projekts sowie tägliche Updates im Live-Ticker unter:
15 Weltrekorde ein Mann. Unglaubliche weltumspannende Skiprojekte mit