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Moormuseen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet bieten Einblicke in dörfliches Leben des 19. Jahrhunderts

Pressemeldung von: ReComPR - 30.07.2013 11:27 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Moormuseen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet bieten Einblicke in dörfliches Leben des 19. Jahrhunderts
Wohnholzschuh im Veenpark
Meppen, 30.07.2013 - Die deutsch-niederländische Grenzregion war bis Mitte des 18. Jahrhunderts eine unwirtliche Sumpflandschaft, die Menschen erst in mühevoller Arbeit urbar machen mussten, indem sie Wassergräben zogen und den Boden entwässerten, um darauf leben zu können. Inzwischen durchziehen Moorlandschaften die Region malerisch. In Museen auf beiden Seiten der Grenze erhalten Urlauber Einblicke in das harte Leben im 19. Jahrhundert. Im niederländischen Veenpark in Barger-Compascuum, in der Nähe von Meppen, wird vor allem das Leben der ersten Moorbauern auf 160 Hektar anschaulich präsentiert - auch der Wohnholzschuh von Alfred Jodokus Kwak. Bis Ende Oktober ist der Veenpark täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kinder ab fünf Jahren und Erwachsene zahlen 13,50 Euro. Auf der deutschen Seite zeigt das Moormuseum in Geeste anschaulich die Anfänge der Moorkolonisierung und den Wandel zur industriellen Abtorfung - und den weltweit größten Tiefpflug. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, Kinder ab sechs Jahren zahlen 3,50 Euro, Erwachsene fünf Euro Eintritt. Weitere Informationen zu den Moormuseen in der Grenzregion unter www.emsland.com.

Bildrechte: www.emsland.com

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Petra Rosenbach
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Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 900.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Der Landkreis bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.

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