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Der unterschätzte Stressfaktor: Wie dauerhafter Lärm messbar krank macht

Pressemeldung von: Wellness Sanofit GmbH - 15.10.2026 08:47 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Was viele als bloße Belästigung abtun, ist aus Sicht der Forschung ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Wellness Sanofit erklärt.

Der unterschätzte Stressfaktor: Wie dauerhafter Lärm messbar krank macht
Lärm als ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko: Wellness Sanofit erklärt. (Bildquelle: designed by pressfoto - Magnif ic.com)
Vom Ohr zum Herzen

Dass sehr laute Geräusche das Gehör schädigen können, ist allgemein bekannt. Weniger geläufig ist, dass Lärm auch weit unterhalb der gehörschädigenden Schwelle wirkt, und zwar über einen ganz anderen Mechanismus. Der Körper reagiert auf Lärm mit einer Stressreaktion: Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, es werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, und die Muskeln spannen sich an. Diese Reaktion läuft weitgehend unbewusst ab und funktioniert auch im Schlaf, gesteuert über das autonome Nervensystem.

Der Körper im Daueralarm

Wer über Jahre an einer lauten Straße wohnt, dessen Körper befindet sich immer wieder in diesem Alarmzustand, ohne dass die betroffene Person es bewusst wahrnimmt. Auf Dauer hinterlässt das Spuren. Das Umweltbundesamt hat die Ergebnisse zahlreicher epidemiologischer Studien in einer Metaanalyse zusammengefasst und sieht den Zusammenhang zwischen Lärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Herzinfarkt als belegt an. Besonders heikel ist die nächtliche Belastung, denn der Schlaf ist die Phase, in der sich das Herz-Kreislauf-System eigentlich erholen soll. Wird diese Erholung regelmäßig gestört, summieren sich die Folgen über die Jahre.

Was die Zahlen sagen

Die Zahlen dahinter lassen aufhorchen. Nach den Berechnungen des Umweltbundesamtes ist zu befürchten, dass rund drei Prozent aller Herzinfarktfälle in Deutschland durch Straßenverkehrslärm mitverursacht werden. Eine der WHO-Leitlinien zugrunde liegende Metaanalyse fand einen Anstieg des relativen Risikos für die ischämische Herzkrankheit um etwa acht Prozent pro zehn Dezibel zunehmender Dauerschallbelastung. Hinzu kommen Schlafstörungen, die ihrerseits das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen, sowie Hinweise auf ein vermehrtes Auftreten von Depressionen. Verglichen mit klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder Bewegungsmangel fallen die Effekte pro Person zwar geringer aus. Da aber weite Teile der Bevölkerung dauerhaft betroffen sind, ergibt sich in der Summe eine erhebliche gesellschaftliche Krankheitslast.

Die gesundheitlichen Folgen von Lärm reichen dabei über das Herz-Kreislauf-System hinaus. Die Forschung nennt mehrere Wirkungsbereiche, die sich mit unterschiedlicher Sicherheit belegen lassen:

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck und Herzinfarkt
- Schlafstörungen mit veränderter Schlafstruktur und verringerter Erholung
- Beeinträchtigung von Konzentration und Leistungsfähigkeit
- psychische Folgen wie ein erhöhtes Auftreten von Depressionen
- anhaltende Belästigung und Minderung des allgemeinen Wohlbefindens


Was die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt

Das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation für Europa hat 2018 überarbeitete Leitlinien für Umgebungslärm veröffentlicht. Sie benennen für die einzelnen Lärmquellen konkrete Schwellen, oberhalb derer schädliche gesundheitliche Auswirkungen zu erwarten sind. Für Straßenverkehr empfiehlt die WHO, den über den ganzen Tag gemittelten Dauerschallpegel unter 53 Dezibel zu halten, nachts unter 45 Dezibel. Für Schienenverkehr liegen die Werte bei 54 beziehungsweise 44 Dezibel, für Fluglärm bei 45 und 40 Dezibel. Diese Empfehlungen stuft die Organisation als stark ein, was in ihrer Systematik dem höchsten Grad der Evidenz entspricht.

Ein deutlicher Abstand zur Realität

Der Abstand zur gelebten Realität ist erheblich. Die deutschen Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung, die beim Neubau oder der wesentlichen Änderung von Straßen gelten, sind nach Gebietstyp gestaffelt. In reinen und allgemeinen Wohngebieten liegen sie bei 59 Dezibel am Tag und 49 Dezibel in der Nacht, in Kern-, Dorf- und Mischgebieten bei 64 beziehungsweise 54 Dezibel. Damit liegen selbst die strengeren Werte für Wohngebiete noch über den WHO-Empfehlungen, und für gemischt genutzte Lagen fällt der Abstand noch größer aus. Im bestehenden Straßennetz sind die Schwellen für eine sogenannte Lärmsanierung zudem höher angesetzt und nicht durchgängig rechtlich bindend. In der Folge lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung oberhalb der Werte, ab denen die WHO gesundheitliche Folgen für wahrscheinlich hält.

Ein Blick über die Grenze

Der Vergleich mit der Schweiz lohnt sich, denn dort ist das Lärmschutzrecht anders aufgebaut. Das ist auch für einen im schweizerischen Widnau ansässigen Betrieb wie die Wellness Sanofit GmbH (https://erfahrungen.wolfgang-skischally.ch/) von praktischer Bedeutung, da Kundinnen und Kunden beiderseits der Grenze mit unterschiedlichen Regelwerken konfrontiert sind. Die Lärmschutz-Verordnung, die sich auf das Umweltschutzgesetz stützt, arbeitet mit einem abgestuften System aus Planungswerten, Immissionsgrenzwerten und Alarmwerten. Die Planungswerte gelten für neue Anlagen und sind am strengsten. Die Immissionsgrenzwerte markieren die Schwelle, ab der Lärm die Bevölkerung im Wohlbefinden erheblich stört, und die Alarmwerte dienen als Kriterium für die Dringlichkeit von Sanierungen und den Einbau von Schallschutzfenstern.

Empfindlichkeitsstufen und Summenbetrachtung

Eine Besonderheit des Schweizer Systems sind die Empfindlichkeitsstufen. Je nach Nutzung eines Gebiets gelten unterschiedliche Grenzwerte, wobei reine Wohngebiete strenger geschützt sind als Zonen, in denen auch gewerbliche Tätigkeiten zulässig sind. Zudem gilt eine Regelung, die im deutschen Recht so nicht existiert: Die Belastungsgrenzwerte gelten auch dann als überschritten, wenn erst die Summe gleichartiger Immissionen aus mehreren Anlagen sie übersteigt. Damit trägt die Schweiz dem Umstand Rechnung, dass sich Lärm aus verschiedenen Quellen im Alltag addiert. Beide Länder stützen sich auf dieselben wissenschaftlichen Erkenntnisse, ziehen daraus aber unterschiedliche rechtliche Konsequenzen.



Warum die eigene Wahrnehmung trügt

Wer lange an einer lauten Straße wohnt, empfindet den Verkehr subjektiv oft als weniger störend als ein Neuzugezogener. Die körperliche Stressreaktion aber bleibt bestehen, auch wenn das Bewusstsein den Lärm ausblendet. Deshalb lässt sich die gesundheitliche Belastung nicht an der subjektiven Belästigung ablesen, und objektive Messungen zeichnen ein verlässlicheres Bild als das eigene Empfinden.

Drei Dezibel, doppelter Verkehr

Hinzu kommt eine Einordnung, die viele überrascht: Eine Erhöhung des Schallpegels um lediglich drei Dezibel entspricht bereits einer Verdopplung der Verkehrsmenge. Die Dezibel-Skala ist logarithmisch aufgebaut, weshalb schon kleine Zahlenunterschiede erhebliche Veränderungen der tatsächlichen Schallenergie bedeuten. Was auf dem Papier nach einem geringfügigen Unterschied aussieht, kann für den Körper eine deutliche Mehrbelastung sein. Diese Eigenheit der Messgröße macht es Laien schwer, Lärmangaben richtig einzuordnen, und unterstreicht den Wert einer fachlichen Bewertung.


Was sich tun lässt

Wirksamer Lärmschutz setzt an mehreren Stellen an. Auf gesellschaftlicher Ebene wirken leisere Fahrbahnbeläge, Tempolimits und Lärmschutzwände, ebenso eine vorausschauende Bauleitplanung, die empfindliche Nutzungen von den lautesten Zonen fernhält. Im eigenen Wohnumfeld helfen Schallschutzfenster und eine durchdachte Anordnung der Räume, bei der etwa das Schlafzimmer auf die ruhige Gebäudeseite gelegt wird.

Zuerst die Belastung kennen

Der erste Schritt ist jedoch stets, die tatsächliche Belastung zu kennen, denn nur eine objektive Erfassung zeigt, wo Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen sinnvoll sind. Mit solchen Bestandsaufnahmen des Wohnumfelds befassen sich unter anderem Baubiologen. Wolfgang Skischally, Gründer der auf baubiologischen Strahlenschutz und gesundes Wohnen spezialisierten Wellness Sanofit GmbH (https://erfahrungen.wolfgang-skischally.ch/) in Widnau, verweist darauf, dass sich viele Belastungen im Wohnumfeld erst durch eine sachliche Messung realistisch einordnen lassen. Für die Betroffenen wird damit aus einem diffusen Störgefühl eine konkrete Zahl, die eine fundierte Entscheidung ermöglicht. Nicht jeder Lärm lässt sich vermeiden, doch wer seine tatsächliche Belastung kennt, kann ihr gezielt begegnen.

Quellen:
Weltgesundheitsorganisation, Regionalbüro für Europa: „Environmental Noise Guidelines for the European Region“ (2018)
Umweltbundesamt: „Stressreaktionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, www.umweltbundesamt.de
Umweltbundesamt: „Gesundheitsrisiken durch Umgebungslärm“, www.umweltbundesamt.de
Umweltbundesamt: Positionspapier zu den WHO-Leitlinien für Umgebungslärm (2019)
Umweltbundesamt: Forschungsbericht „Transportation Noise and Cardiovascular Risk“
Robert Koch-Institut / Bundesgesundheitsblatt: Wothge, Niemann,„Gesundheitliche Auswirkungen von Umgebungslärm“ (2020)
Deutsches Ärzteblatt: „Dauerhafte Lärmexposition: Messbare Einflüsse auf das kardiovaskuläre System“ (2024)
Deutsche Umwelthilfe: „Lärm im Straßenverkehr“, www.duh.de
Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV), § 2, www.gesetze-im-internet.de
Bundesamt für Umwelt BAFU (Schweiz): „Belastungsgrenzwerte für Lärm“, www.bafu.admin.ch
Lärmschutz-Verordnung (LSV) der Schweiz, SR 814.41, www.fedlex.admin.ch

Firmenkontakt:
Firmenkontakt
Wellness Sanofit GmbH
Wolfgang Skischally
Industriestrasse 64 -68
9443 Widnau
+41 71511 22 69
https://wolfgang-skischally.ch/impressum/


Firmenbeschreibung:
Mit Sitz im malerischen Widnau in der Schweiz ist die Sanofit GmbH ein führendes Unternehmen im Bereich Gesundheit und Strahlenschutz. Seit ihrer Gründung hat es sich die Sanofit GmbH zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für unsichtbare Strahlenbelastungen zu schärfen und Lösungen zu bieten. Die Expertise erstreckt sich auf die Identifizierung von Feld- und Strahlenbelastungen sowohl im Freien als auch in Innenräumen.
Sanofit ist nicht nur ein Unternehmen, sondern auch eine Bewegung und regelmäßig auf Messeveranstaltungen und bei Vorträgen präsent, um ihr Wissen zu teilen

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