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Durchwachsene Zwischenbilanz bei der Energiewende

Pressemeldung von: Diskurs Communication GmbH - 06.10.2015 13:37 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Wie schon im August ging es in der viralsten Meldung des Monats um das geplante Konzernnachhaftungsgesetz der Bundesregierung. Damit möchte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verhindern, dass sich die großen Energiekonzerne durch die Ausgliederung ihres Atomgeschäfts in Tochtergesellschaften der Haftung für die Folgekosten des Atomausstiegs entziehen. Gegen diese Pläne formiert sich nun Widerstand bei Eon, wo man das Gesetz für verfassungswidrig hält und Rechtsmittel einlegen möchte. Spiegel Online und das Handelsblatt landen mit ihren Meldungen zu dieser Zuspitzung auf dem ersten und fünften Platz des Viralitäts-Rankings. Ebenfalls häufig geteilt und kommentiert wurde die Kurzzusammenfassung eines Spiegel Interviews mit dem Klimaökonomen Ottmar Edelhofer auf Spiegel Online. Dieser sieht aufgrund der weltweit zu beobachtenden Renaissance der Kohle die Ziele der internationalen Klimapolitik in Gefahr. So würde zwar viel von Dekarbonisierung gesprochen, aber gleichzeitig neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 1000 Gigawatt geplant. Auch bei der deutschen Energiewende steht der klimapolitische Erfolg laut Edelhofer weiterhin aus, da die CO2-Emissionen bisher nicht wie erhofft gesunken seien. Dies wird auch in dem Artikel "Die Energiewende versagt beim wichtigsten Ziel" auf Welt Online thematisiert. So werde die Bundesregierung trotz enormer Anstrengungen und der jüngst angekündigten zusätzlichen Maßnahmen das entschiedene Klimaschutzziel einer 40-prozentigen Verringerung der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 nicht erreichen. Laut der dem Artikel zugrunde liegenden Studie der Unternehmensberatung McKinsey kommt auch der Netzausbau weiterhin nur schleppend voran. Immerhin könnten die gesetzten Ziele aber beim Ausbau der Solarenergie und Offshore-Windenergie erreicht werden. Zur Methodik Der Viralitäts-Score Der Algorithmus ermöglicht es, in einer großen Menge unstrukturierter Daten, zusammengehörige Nachrichten zu identifizieren und zu visualisieren. Dabei werden Querverweise, also Verlinkungen, zwischen Nachrichten gemessen, visualisiert und als Viralitäts-Score in unserem Media Monitoring Tool dargestellt. Der Wert hilft bei großen Treffermengen zu qualifizieren, welche thematisch relevanten Äußerungen den höchsten Einfluss haben. Je interessanter eine Nachricht ist, desto mehr wird sie geteilt und verlinkt. Sie bekommt dadurch eine hohe Viralität und ist wiederum relevant für eine Auswertung.

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