Neue Alternativen zum umstrittenen Milliardenprojekt

So könnte die „Hafenerweiterung light“ aussehen
Wie der Verein Elbwald retten jetzt von einem Hafeninsider erfahren hat, gibt es eine Alternative zu bisher geplanten Form der Hafenwesterweiterung. Diese wäre wesentlich kostengünstiger, zudem bliebe der Elbwald (auch in aufgeforsteter Form) erhalten:
Bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Rederei MSC gebe es diesbezüglich konkrete Überlegungen, im ehemaligen Petroleumhafen hinter dem Elbwald zwei Terminals für Feederschiffe zu bauen. Dabei handelt es sich um speziell für Containertransporte gebaute, kleinere Frachtschiffe, die als Zulieferer und Verteiler für große die Seeschiffe tätig sind. Neue Feeder-Liegeplätze seien völlig ausreichend, um die Prozesse im Containerhafen zu optimieren.
Diese „Westerweiterung light“ hätte den Vorteil, dass sie nur einen Bruchteil des geplanten großen Wurfes kosten würde. Denn im alten Petroleumhafen sind bereits Kaimauern und planierte Flächen vorhanden, die lediglich modernisiert werden müssten.