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IGF gibt Gründung des Internet Governance Forum Deutschland e.V. bekannt

Pressemeldung von: IGF - 13.12.2019 16:43 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Der neue Trägerverein beschäftigt sich mit den Fragen des Zugangs, der Stabilität und der Offenheit des Internets in Deutschland

Berlin, 13. Dezember 2019_ Im Rahmen der 14. Jahrestagung des Internet Governance Forum (IGF) in Berlin wurde die Gründung des Internet Governance Forum Deutschland e.V. bekannt gegeben. Unterstützt wird die Gründung des Vereins vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesinnenministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur. Der neue Trägerverein beschäftigt sich mit der digitalpolitischen Koordination auf Bundesebene und geht unter anderem auf die besonderen Anliegen und Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Behörden im Zusammenhang mit Internet Governance ein.

Das IGF, die offene Diskussionsplattform der Vereinten Nationen (UN) zu zentralen rechtlichen, politischen, sozialen und technischen Fragen des Internets, erörtert globale Trends der Internetpolitik, aktuelle Gesetzesvorhaben und bewährte Praktiken. Die Delegierten befassen sich mit den aufkommenden Chancen und Herausforderungen des Internets und analysieren Möglichkeiten, wie künftig das volle Potenzial des Internets ausgeschöpft werden kann. Nach dem sogenannten Multi-Stakeholder-Ansatz sind alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen gleichberechtigt eingebunden. Dazu zählen Parlamentsabgeordnete, Regierungen, Wirtschaft, Wissenschaft, die Zivilgesellschaft und die technische Community.

Mit Hilfe des Trägervereins sollen nun vor allem deutschlandweit weitere Teilhaber und neue Stakeholder integriert werden, um den politischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozess zu verbreitern und inhaltlich zu vertiefen. Zudem sollen weitere Aktivitäten der Stakeholder in die Öffentlichkeit getragen werden und so den gesellschaftlichen Diskussionsprozess zum Thema Internet Governance bereichern.

"Um international glaubhaft für ein freies Netz und den Schutz der Privatsphäre plädieren zu können, müssen wir zuallererst die wichtigsten Fragen hierzu auf nationaler Ebene beantworten. Mit der Gründung des Internet Governance Forum Deutschland e.V. gehen wir dieser Verpflichtung nun gezielt nach", sagt Gründungsvorsitzender Tim Richter von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN).

Die Gründungsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge:
Philipp Grabensee, Afilias; Thomas Grob, Deutsche Telekom; Wolfgang Kleinwächter, für die Wissenschaft; Peter Koch, Internet Society (ISOC) Deutschland; Lisa Kretschmer, Reporter ohne Grenzen; Dirk Krischinowski, dotBERLIN GmbH & Co. KG; Marco Mattioli, Jugend-IGF; Kathrin Morasch, Jugend-IGF; Alfredo Märker, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN); Annette Mühlberg, verd.di; Frithjof Nagel, Gesellschaft für Informatik (GI); Crispin Niebel, für die Wissenschaft; Julia Pohle, für die Wissenschaft; Tim Richter, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN); Michael Rotert, eco - Verband der Internetwirtschaft; Jörg Schweiger, DENIC eG; Isabel Skierka, für die Wissenschaft; Thorsten Thiel, für die Wissenschaft.

Firmenkontakt:
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IGF
Christoph Hausel
Aberlestraße 18
81371 München
089 - 720 137 20
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Firmenbeschreibung:
Über das Internet Governance Forum Deutschland
Das Internet Governance Forum Deutschland (IGF-D) besteht seit 2008 und setzt sich in seiner jährlichen Veranstaltung mit Fragen der Internetpolitik und -regulierung auseinander. Es ist das nationale Forum des entsprechenden internationalen UN-Prozesses. Das globale Internet Governance Forum wurde 2005 beim UN-Weltgipfel der Informationsgesellschaft (World Summit on the Information Society, WSIS) begründet, um eine kontinuierliche Debatte über politische Fragen des Internets zu ermöglichen. Im Laufe der vergangenen dreizehn Jahre sind zahlreiche regionale und nationale Foren entstanden, die den Austausch zwischen der lokalen und der globalen Ebene zu den dringenden Fragen der Digitalisierung erleichtern sollen.

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