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Versorgungsmanagement - Zeitwertkonten heute optimal nutzen

Pressemeldung von: INIFA - Initiative Fachkräfte - 30.06.2015 12:06 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Viele Fachkräfte wünschen sich im Alter etwas früher in Rente zu gehen. Aber die Abzüge bei der Rente halten viele davon ab. Zeitwertkonten bieten dabei die optimale Lösung.
Versorgungsmanagement - Zeitwertkonten heute optimal nutzen
Unternehmen haben die Möglichkeit ihren Fachkräften diesen Wunsch einer frühzeitigen Verrentung zu erfüllen, ohne dass diese auf Geld verzichten müssen. Unternehmen machen gleichzeitig auch noch etwas für ihre eigene Arbeitgebermarke. Die Rede ist von den so genannten Zeitwertkonten (http://www.inifa.de/zeitwertkonten). Die eigene Arbeitgebermarke (Employer Branding) gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dies liegt vor allem am drohenden Fachkräftemangel. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Der Demographische Wandel macht dies deutlich. Die Folge wird sein, dass immer mehr Branchen um immer weniger Fachkräfte kämpfen müssen. Da wird es in Zukunft wichtig sein, die vorhandenen Fachkräfte an ein Unternehmen zu binden (Retention Management) und neue junge Fachkräfte zu gewinnen. An dieser Stelle kommt die eigene Arbeitgebermarke ins Spiel. Als Bestandteil des Personalmarketings (http://www.inifa.de/personalmarketing) soll die eigene Arbeitgebermarke dafür stehen, dass das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber angesehen wird. So soll die Bindung und Gewinnung von Fachkräften erleichtert werden. Laut Alois Messing, Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte, sind gerade Unternehmen aus dem Mittelstand gefragt, wenn es um das Thema Arbeitgebermarke geht. Großunternehmen und Konzern haben sehr oft wesentlich größere Budgets für Recruitingmaßnahmen um die Auswirkungen des Fachkräftemangels so gering wie möglich zu halten. Besonders mittelständische Unternehmen haben diese Möglichkeit sehr oft nicht. Aus diesem Grund sei es auch so wichtig, so Alois Messing weiter, sich als mittelständisches Unternehmen bereits heute schon mit dem Auf- und Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke zu befassen. Schließlich entsteht eine Verbesserung der Arbeitgebermarke nicht über Nacht. Auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit macht es durchaus Sinn, sich bereits heute schon mit diesem Thema zu beschäftigen. Zeitwertkonten sind Bestandteil des betrieblichen Versorgungsmanagements. Die weiteren Bausteine sind die betriebliche Altersvorsorge, die betriebliche Krankenversicherung und die betriebliche Unfallversicherung. Zeitwertkonten ermöglichen den Fachkräften entweder ein Sabbatjahr zu machen oder früher in Rente zu gehen. Dabei müssen die Fachkräfte nicht auf einen Teil ihrer Bezüge verzichten, da diesen aus den Zeitwertkonten bezahlt werden. Gerade in Bezug auf die immer wichtigere Bedeutung der Work-Life-Balance, also der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit, sind die Zeitwertkonten wichtig. Gerade junge Fachkräfte legen besonderen Wert in der heutigen Zeit auf die Work-Life-Balance (http://www.inifa.de/work-life-balance). Der Vorteil, der durch die Zeitwertkonten entsteht, für die Unternehmen liegt auf der Hand. Die Fachkräfte sind wesentlich motivierter, bleiben so dem Unternehmen erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich ein betriebliches Versorgungsmanagement, zu dem die Zeitwertkonten schließlich gehören, sich ideal als Basis für den Auf- und Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke eignet. Damit die Wirkung der zusätzlichen Leistungen in Form eines betrieblichen Versorgungsmanagements auch die gewünschten Ergebnisse erzielt, ist es von besonderer Bedeutung, dass solche Leistungen auch nach außen kommuniziert werden. Die eigene Karriere-Homepage eines Unternehmens bietet sich dafür bestens an. Die reine Auflistung von vakanten Stellen ist in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zeitgemäß. Viele potenzielle Bewerber informieren sich heute über einen möglichen Arbeitgeber im Internet. Die Besonderheit der Bereitstellung von Zeitwertkonten kann da den Unterschied ausmachen, dass sich ein potenzieller Bewerber für diese Unternehmen entscheidet und nicht für die Konkurrenz.

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INIFA betrachtet den Fachkräftemangel aus vier Perspektiven: Arbeitgeber, Fachkräfte, Markt/Region und Prozesse des Personalmanagements. Jede Perspektive hat ihre eigenen Erfolgsfaktoren, insbesondere 1: Attraktivität und Eignung der finanziellen/materiellen Angebote des Arbeitgebers, 2: Persönliche Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Arbeitskräfte, 3: Effizienz der Organisation und der Prozesse, 4: Image der Produkte/ Dienstleistungen, 5: Handeln der Marktteilnehmer, 6: Transparenz, Attraktivität und Bekanntheit der Region.

Das Kompetenzteam der INIFA steht in jeder Phase eines Projektes zur Verfügung. Beginnend von der strategischen Ausrichtung mit der Zielfestlegung und Konzeption bis zur erfolgreichen Umsetzung der Lösungen für die relevanten Erfolgsfaktoren: beratend, ausarbeitend, moderierend und unterstützend. Mit einem effizienten (Multi-) Projektmanagement.

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