PTA klärt auf: Was das ETRM-System leistet und für wen es passt

Optimierte Rohstoffbeschaffung mit Endur
Mannheim, 09. Juli 2026. Die Energiebranche ist stark reguliert und insbesondere der moderne Energiehandel stellt in der momentanen unsicheren weltwirtschaftlichen Lage viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Unter anderem sorgen Preissteigerungen, Versorgungsengpässe sowie die Erschließung alternativer Rohstofflieferanten aber auch verschiedene, komplexe Regulierungen dafür, dass es immer wichtiger wird, die passenden Tools für eine optimierte Rohstoffbeschaffung zu nutzen. Genau an dieser Stelle kommt Endur ins Spiel. Das ETRM-System (Energy Trading and Risk Management) unterstützt die Beschaffung und den Handel von Rohstoffen wie Strom, Erdgas, Rohöl, Edel- und Basismetallen sowie Emissionszertifikaten. Mittels Endur lassen sich Handelsgeschäfte sicher erfassen und dabei alle möglichen Risiken im Blick zu behalten. Prozesse vom Front- bis ins Back-Office lassen sich mit der IT-Lösung automatisieren. Das spart Zeit, ermöglicht präzise und schnelle Entscheidungen und optimiert den Rohstoffhandel. Trotz der Vorteile, die ein modernes ETRM-System bietet, passt dieses Tool nicht zu jedem Unternehmen. Die IT-Experten der Mannheimer PTA IT-Beratung klären auf.
Das ETRM-System Endur unterstützt Energieversorger und Industrieunternehmen dabei, ihre Handelsgeschäfte über deren gesamten Prozess hinweg abzuwickeln. Hierbei ist es unerheblich, ob es darum geht, Prozesse aus dem Front Office, Risikomanagement oder gar finale Abrechnungen abzubilden: Die IT-Lösung hilft bei der Dokumentation und sorgt gleichzeitig dafür, dass alles nachvollziehbar bleibt. Praktisch ist es in diesem Zusammenhang, dass Endur Informationen zu verschiedenen Märkten, Produkten aus unterschiedlichen Kategorien und auch Handelsstrategien auf einer einzigen Plattform bündelt. Das gibt Entscheidern nicht nur ein hohes Maß an Transparenz. Sie verringern mit dem Einsatz der ETRM-Lösung auch die Anzahl an manuellen Prozessen und eröffnen sich die Option, Risiken schnell zu messen und somit fundiert einzuschätzen. Vor allem Unternehmen, die im Alltag mit komplexen Abläufen und vielen Anforderungen konfrontiert sind, haben in Endur eine Option gefunden, die ihnen dabei hilft, die mannigfaltigen Herausforderungen dynamischer Märkte zu meistern. Wer hingegen nur wenige, einfache Vorgänge bearbeiten muss, dürfte das Lösungsspektrum schnell als „zu groß“ empfinden.
Wann sich der Einsatz von Endur bereichsübergreifend lohnt
Grundsätzlich lohnt sich der Einsatz von Endur vor allem, wenn die Handelsaktivitäten eines Unternehmens in Bezug auf deren Komplexität, das Volumen und die geltenden Regularien kontinuierlich zunehmen. In diesem Kontext kann die Software-Plattform wertvolle Dienste leisten, um alle Geschäfte strukturiert und geordnet abzubilden, Abläufe zu organisieren und Risiken einzuschätzen – sowohl im nationalen als auch im internationalen Geschäft: Im Front Office lassen sich alle Handelsgeschäfte erfassen und gleichzeitig aktuelle Markt- und Preisdaten einbinden. Im Middle Office geht es darum, bestehende Risiken zu überwachen. Die Analyse und Berechnung von Wertschwankungen und Risikokennzahlen steht hier im Mittelpunkt. Zudem meldet das System, wenn ein hinterlegtes Limit überschritten wird. Endur unterstützt Nutzer im Back Office bei der operativen Abwicklung. Hier werden Zahlungen vorbereitet und Rechnungen angestoßen. Alle erfassten Informationen lassen sich demnach entlang der Wertschöpfungskette nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Somit behalten Unternehmen jederzeit den Überblick über die verschiedenen Positionen und die mit ihnen verbundenen Marktbewegungen. Und weil sich die IT-Lösung durch ein hohes Maß an Flexibilität auszeichnet, kann das System bei Bedarf mit dem Unternehmen mitwachsen und immer wieder an neue Entwicklungen angepasst werden.
Technologische und organisatorische Rahmenbedingungen
Das System ist zwar auf komplexe Anforderungen ausgelegt, lässt sich allerdings mit einem guten Team in bestehende IT-Landschaften einbinden. Gängig ist die Integration in Systeme von Marktdatenprovidern, ERP-Systeme oder Reporting-Plattformen. Zudem ermöglicht Endur eine umfassende Automatisierung, auf deren Grundlage die Anzahl manueller Eingriffe durch Mitarbeiter reduziert und gleichzeitig die Prozesssicherheit erhöht wird. Und damit auch einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Systems nichts im Wege steht, lassen sich regelmäßige Updates einspielen.
Damit die Einführung von Endur so reibungslos wie möglich verläuft, ist es wichtig, verschiedene Bereiche des Unternehmens einzubinden und sich nicht nur auf die IT zu fokussieren: Eine enge Zusammenarbeit zwischen der IT und dem jeweiligen Fachbereich, der Compliance-Abteilung, der Buchhaltung sowie dem Risikomanagement ist für den Projekterfolg maßgeblich. Ziel ist es schließlich, bestehende Abläufe durch klar definierte Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten noch transparenter zu gestalten. Wenn alles korrekt implementiert wurde, profitieren die betreffenden Unternehmen von einer gesteigerten Datenqualität und einer einheitlichen Governance-Struktur.
Welches Know-how für den Einsatz notwendig ist
Um Endur effizient zu nutzen und dessen volle Leistungsfähigkeit auszuschöpfen, braucht es bestimmte Fähigkeiten und Grundkenntnisse. Wichtig ist unter anderem Handels- und Risikoprozesse in ihren Grundlagen zu verstehen, ein gewisses Basiswissen im Reporting vorweisen zu können und über eine ausreichende Datenkompetenz zu verfügen. Ergänzend hierzu kann es sich lohnen, sogenannte „Key User“ auszubilden, die die anderen Teammitglieder als erste Anlaufstelle im Tagesgeschäft unterstützen können. Auf diese Weise können Unternehmen sicherstellen, dass das implementierte System sowohl in technischer als auch in operativer Hinsicht sinnvoll genutzt wird.
Unternehmen, die planen Endur einzuführen, sind gut beraten, auf das Fachwissen eins spezialisierten IT-Beratungshauses zu setzen. Im Rahmen eines einführenden Assessments lassen sich individuelle Rahmenbedingungen und Ziele ausloten, die für eine erfolgreiche Implementierung nötig sind. Wichtig ist es in diesem Kontext Unternehmen für verschiedene Faktoren zu sensibilisieren: Klare und messbare Ziele stellen die Grundlage für alle weiteren Projektschritte dar. Ein typisches Ziel ist beispielsweise die Vorgabe, die Zeit für den Monatsabschluss zu halbieren. Ebenso wichtig für den Projekterfolg ist die kontinuierliche Pflege der Stammdaten und eine generell hohe Datenqualität. Beides schafft die Basis für verlässliche Ergebnisse. Schließlich stellen Schulungen sicher, dass alle Anwender wissen, was zu tun ist und was in ihren Aufgabenbereich fällt. So können sie die Möglichkeiten, die Endur bietet, bis ins Detail nutzen. Ein schrittweises Vorgehen in kleineren Pilotprojekten hat sich in der Praxis bewährt. So lassen sich Risiken reduzieren und in den verschiedenen Bereichen Erfahrungen sammeln. Je enger die Fachbereiche und die IT zusammenarbeiten, desto reibungsloser gestalten sich auch die einzelnen Prozesse, die mit der Nutzung von Endur verbunden sind.
Weiterführende Informationen finden Interessierte hier: https://www.pta.de/aktuelles/endur-in-5-minuten-was-das-etrm-system-leistet-und-wann-es-passt/
Die PTA IT-Beratung entwickelt seit 1969 maßgeschneiderte und kundenorientierte IT-Lösungen. Mit ihrer Ausrichtung auf Organisations- und IT-Projekte begleitet sie ihre Kunden pragmatisch und erfolg-reich in die Digitalisierung. Die PTA ist nach DIN EN ISO 9001 sowie nach ISO13485 zertifiziert und verfügt über 13 Standorte in Deutschland, Spanien und der Schweiz. Die PTA-Gruppe mit Firmenzentra-le in Mannheim beschäftigt aktuell über 400 Mitarbeiter und betreut vornehmlich Kunden aus der Life Science-Branche, Fertigungsindustrie, Retail & Logistics, im Energiesektor sowie in der Finanz- und Versicherungswirtschaft. https://www.pta.de/